Orgel zu Wiesenfeld


Restaurierung: 2009

 

 

Es handelt sich um ein einmanualiges, als Truhe konzipiertes Instrument der Orgelbaufirma Skrabl aus Slowenien mit den Registern auf geteilten Schleifen.
Das Instrument hatte ursprünglich ein angehängtes Pedal und wurde im Jahr 1997 gebaut und diente bislang als Interimsinstrument in der evang. Kirchengemeinde in Bausenhagen bei Fröndenberg.

Holzgedackt 8'
Principal 4'
Holzflöte 4'
Oktave 2'
Oktave 1'

Die Orgel wurde von uns in die Brüstung der Empore integriert und durch ein zuschaltbares älteres Subbass 16' - Register erweitert. Durch eine nachträglich angebrachte Koppelvorrichtung sind auch die Manualregister dem Pedal wahlweise zuschaltbar. Wegen des erhöhten Windbedarfs wurden ein leistungsfähigerer neuer Motor und ein größer dimensionierter neuer Balg vor der Rückwand der Kirche in einem schreinerisch ansprechenden hölzernen Schallschutzkasten aufgestellt. Der alte Motor sowie das alte Gebläse, die vorher beengend im Gehäuse untergebracht waren, konnten daher entfernt werden. Eine massive Seitenwand wurde durch ein Holzgitter ersetzt. Aufgrund der genannten Maßnahmen sind einerseits eine gute Zugänglichkeit zum Werk ermöglicht, andererseits die Voraussetzungen zu einer besseren Durchlüftung geschaffen worden.
Die Subbasspfeifen sind rechts und links der Fensterrosette angeordnet.
Von unten betrachtet fügt sich das Instrument architektonisch ansprechend in den Emporenbereich ein, ohne die Fensterrosette in ihrer den Kirchenraum sehr bereichernden Wirkung zu beeinträchtigen.