Orgel zu Völkershausen


Neubau 1992...93

 

Disposition:

Hauptwerk

Schwellwerk

Pedal

Copula 16'   Rohrflöte 8'   Bordun 16' Tr.
Principal 8'   V.d.Gamba 8'   Principal 8' Tr.
Bordun 8'   Unda maris 8'   Gemshorn 8'
Quintaden 8'   Principal 4'   Hohlflöte 4'
Traversflöt 8'   Spitzflöte 4'   Rohrquinte 2f.
Octave 4'   Quinte 2'2/3'   Posaune 16'
Flöte 4'   Waldflöte 2'   Trompete 8' Tr.
Octave 2'   Schwiegel 1'      
Terz 13/5'   Cornett 5f.   Cimbelstern  
Mixtur 5f.   Mixtur 4f.   Koppelmanual I
Trompete 8'   Tremulant     Pedalkoppel II
Tremulant           Pedalkoppel III


Die Pedalregister stehen mit auf den Hauptwerksladen, die mit Tr. gekennzeichneten Stimmen sind Transmissionen aus dem Hauptwerk. Der freistehende Spieltisch ist mit drei Manualen ausgestattet, das unterste ist ein Koppelmanual.

Tonhöhe: 440 Hz bei 18°C
Stimmung nach Andreas Sorge - 1764


Verzierungen
Bedingt durch den Kalibergbau kam es in Völkershausen (Rhön) zu einem Gebirgsschlag, durch den ein Großteil der Häuser in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Kirche wurde völlig abgerissen und sollte zur Schaffung eines sozialistischen Dorfes nicht wieder aufgebaut werden. Die Entscheidung für einen Neubau fiel somit auch erst in den Tagen der politischen Wende im Jahre 1989. Entstanden ist ein architektonisch interessanter Neubau mit sechseckigem Grundriß. Es war eine besonders interessante und anspruchsvolle Aufgabe für unsere neugegründete Firma hier hinein ein adäquates Instrument zu bauen. Die Orgel wurde einschließlich Gehäuse vollständig in unserer kleinen Werkstatt in der Krummen Gasse gefertigt.